FAQ - Häufig gestellte Fragen

Kosten die Beratung und die Vermittlung etwas?
Unser Service ist kostenlos und unverbindlich.

Benötige ich Zeugnisse oder einen Lebenslauf?
Für die Aufnahme eines freiwilligen Engagements benötigen Sie keine Unterlagen oder Bewerbungsschreiben. Ausnahme kann ein Führungszeugnis sein.

Wie läuft die Vermittlung ab?
Wir nehmen Sie bei Ihrem ersten Besuch bei uns mit Ihren gewünschten Tätigkeitsbereichen und Personengruppen, für die Sie sich engagieren möchten, in unsere Datenbank auf. Dies erlauben Sie uns mit der Unterschrift unter eine Vermittlungsvereinbarung (Datenschutzerklärung). Anschließend schlagen wir Ihnen passende Angebote aus unserer Datenbank vor. Bei Interesse erhalten Sie von uns die entsprechenden Kontaktdaten, die Sie zur Beantwortung weiterer Fragen oder für die Vereinbarung eines Schnuppertermins in der jeweiligen Organisation nutzen können.

Wozu eine Vermittlungsvereinbarung?
Die Vermittlungsvereinbarung gestattet uns Ihre Eintragung in die Datenbank und die Speicherung Ihrer Daten. Außerdem versichern Sie, dass Sie uns informieren, wenn Sie eine Tätigkeit angetreten haben.

Wann ist ein Führungszeugnis erforderlich?
Bei Tätigkeiten, bei denen Sie mit Minderjährigen arbeiten, benötigen Sie ein Führungszeugnis. Das Formular für die kostenlose Beantragung erhalten Sie von der Organisation, bei der Sie sich engagieren möchten.

Bin ich im Ehrenamt versichert?
Bei einem freiwilligen Engagement sind Sie in Nordrhein-Westfalen über Landesversicherungen haftpflicht- und unfallversichert, soweit Ihre Trägerorganisation nicht selbst über entsprechende Versicherungen verfügt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite im Bereich Service/Download.

Wie viel Zeit muss ich für ein freiwilliges Engagement aufbringen?
Das ist sehr unterschiedlich. Bei einigen Organisationen ist ein Engagement schon von wenigen Stunden pro Monat möglich.

Vermittelt die FWA auch Tätigkeiten im Bundesfreiwilligendienst, Freiwilligen Sozialen Jahr etc.?
Wir vermitteln keine Tätigkeiten im Bundesfreiwilligendienst, FSJ o.ä. Bei diesen verpflichten Sie sich in der Regel für einen Zeitraum von 12 Monaten mit ganztägigem Dienst, werden pädagogisch begleitet und erhalten ein Taschengeld. Nähere Informationen dazu auf www.bmfsfj.de.

Gibt es in Dortmund eine Ehrenamtskarte?
Nein. Die Stadt Dortmund fördert und unterstützt jedoch das bürgerschaftliche Engagement in verschiedenster Weise, etwa durch eine besondere Anerkennungskultur.

Was ist eine Freiwilligenagentur?
Freiwilligenagenturen, die in anderen Kommunen auch Freiwilligenzentrum, Ehrenamtsbörse etc. heißen, verstehen sich als Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, und Organisationen, die Freiwillige suchen. Häufig werden sie von einem Trägerverein getragen, in dem zum Beispiel die Wohlfahrtverbände Mitglied sind. Freiwilligenagenturen sind Ansprechpartner bei allen Fragen des bürgerschaftlichen Engagements und fördern dieses auf kommunaler Ebene.

Kann ich mich freiwillig engagieren, wenn ich noch minderjährig bin?
In vielen Trägerorganisationen sind minderjährige Helfer willkommen. Für eine Aufnahme in unsere Datenbank benötigen wir eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten, die im Bereich Angebote/Vermittlungsvereinbarung auf unserer Seite heruntergeladen werden kann.

Kann ich ehrenamtlich tätig werden, wenn ich arbeitssuchend bin?
Eine ehrenamtliche Tätigkeit erfolgt freiwillig und unentgeltlich und kann jederzeit beendet werden. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld bleibt bestehen. Da der Wiedereinstieg in den Beruf Vorrang hat, müssen Sie der Agentur für Arbeit eine ehrenamtliche Tätigkeit mit mehr als 15 Stunden pro Woche melden.

Bekomme ich von der FWA einen Tätigkeitsnachweis?
Für einen Tätigkeitsnachweis wenden Sie sich bitte an die Organisation, bei der Sie aktiv sind. Bekomme ich Geld für mein freiwilliges Engagement?In der Regel werden von den Organisationen nur Kosten erstattet, die im Rahmen des Engagements entstanden sind. Eine Aufwandsentschädigung erhalten Engagierte nur im Einzelfall.

Gibt in Dortmund die Ehrenamtskarte?
Nein. Die Stadt Dortmund fördert und unterstützt jedoch das bürgerschaftliche Engagement in verschiedenster Weise, etwa durch die Stärkung der Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements, und sieht eine Verantwortung in Bezug auf die Entwicklung der Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement. Ein Baustein ist die Förderung der Anerkennungskultur. Zu Ehrungen, Ausschreibungen und Empfängen werden regelmäßig Verbände, Organisationen und Institutionen mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern eingeladen. Ein wesentlicher Aspekt einer guten Anerkennungskultur ist die institutionelle Bündelung und Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Dabei ist eines der Ziele, Einrichtungen und Organisationen in die Lage zu versetzen, fördernde Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement im Sinne des „neuen Ehrenamts“ zu schaffen. Die Stadt Dortmund nimmt in Bezug auf die Förderung von Strukturen der Bürgerbeteiligung eine aktive Rolle ein. Sie stellt Rahmenbedingungen zur Verfügung, die Engagement ermöglichen und verstetigen.
Mit der Ehrenamtskarte NRW möchten die Landesregierung und die teilnehmenden Kommunen ihre Wertschätzung gegenüber den Menschen ausdrücken, die sich in einem überdurchschnittlichen Umfang ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Als grundlegende Voraussetzung für die Vergabe der Ehrenamtskarte gilt ein ehrenamtliches Engagement von durchschnittlich wenigstens 250 Stunden im Jahr. Die Ehrenamtskarte richtet sich an die Menschen, die keine finanziellen Zuwendungen in Form von pauschalen Aufwandsentschädigungen erhalten.
Somit kommt die Ehrenamtskarte nur einem kleinen Teil der Engagierten zugute.  Die Zugangsvoraussetzungen sind sehr hoch und an viele Engagierte könnte die Karte nicht vergeben werden.