Erster Dortmunder Ehrenamtsspaziergang-

der neue Weg ins Ehrenamt kommt gut an

 Am Mittwoch, den 04. Juli ging es pünktlich um 15 Uhr am städtischen Begegnungszentrum an der Glewitzstraße los. Bei strahlendem Sonnenschein werden die Interessierten zunächst mit Rucksäcken, gefüllt mit Wasser und Informationsmaterialien, ausgestattet, bevor es dann zur ersten Einrichtung geht. Zu Beginn ein kurzer Weg: Es geht hinüber zum Hallenbad "Die Welle", welches ehrenamtlich vom SV Derne 1949 Dortmund e.V. betrieben wird. "Mitarbeiter und Helfer in unserem Verein sollten gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten wollen. Teamarbeit wird bei uns "Groß" geschrieben", erklärt Frau Bartel vom SV Derne. Die ehrenamtlichen Einsatzmöglichkeiten im Verein sind vielfältig und reichen von der Beckenaufsicht und Trainertätigkeiten bis hin zur Kundenbetreuung oder Grünflächenpflege.

Weiter geht's zum Abenteuerspielplatz Scharnhorst, wo die Wandergruppe von Petra Renken empfangen wird. "Die Aufgaben auf dem Abenteuerspielplatz sind vielfältig, so besteht beispielsweise die Möglichkeit bei der Versorgung der Tiere oder bei der Gestaltung und Pflege des Geländes mitzuhelfen"", so Renken. Darüber hinaus können Ehrenamtliche bei Interesse an das Juleica-Büro vermittelt werden, um dort eine Fortbildung zum Thema "Offene Kinder- und Jugendarbeit" zu besuchen.

Der nächste Halt ist der Jugendplatz "Blue Place", hier finden Sport- sowie Kreativangebote für Teens und Jugendliche statt. "Wir suchen Dortmunderinnen und Dortmunder, die Interesse an jugendrelevanten Trends haben sowie die Motivation und den Spaß daran haben, Jugendliche anzusprechen und für Aktionen zu begeistern", so Klaus-Martin Schult aus der Jugendfreizeitstätte "Zentrum".

Der letzte Weg führt die Gruppe zum Naturlehrpfad "Alte Körne" an der Kafkastraße. Hier erklärt Wolfgang Becker an einer der rund 75 Infotafeln, welche am 6,5 km langen behindertengerechten Rundweg des Naturlehrpfades aufgestellt sind, die Arbeit der Initiative. "Zur Verstärkung des Teams suchen wir weitere Naturfreundinnen und Naturfreunde, um den Lehrpfad zu pflegen und mit Leben zu füllen. Neben Aktivitäten wie Reparaturen, bieten wir begleitete Spaziergänge für Gruppen an", so Wolfang Becker.

Nach einem kurzen Fußweg zurück zum Begegnungszentrum, konnten sich dort alle bei Kaffee und Kuchen stärken und austauschen. Die Wandergruppe ist sich einig: Der erste Dortmunder Ehrenamtsspaziergang war ein voller Erfolg!


RUHRDAX'2018 in Dortmund

Auch in Dortmund war der RUHRDAX ein voller Erfolg!

Mit dem innovativen Veranstaltungsformat wurde am Dienstag, den 15. Mai 2018, im Dortmunder Rathaus Anbietern und Nachfragern ehrenamtlicher Unterstützung die Möglichkeit geboten, gezielt zusammen zu kommen und zu verhandeln. Mit dem symbolischen Gongschlag durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau wurde die Veranstaltung eröffnet und nach 90 Minuten handeln auf dem Börsenparket, sind ganze 47 Matches zwischen den gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen zusammen gekommen!

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für diese bunte Veranstaltung!

 

Foto: Violetta Stuchlik


Ehrenamt zeigt Gesicht- Kinderbetreuung in der Flüchtlingshilfe Am Ostpark

Kathrin und Peter waren im März zu Besuch in der Flüchtlingsunterkunft Am Ostpark. Hier haben sie Gudrun Kumpmann, genannt "Gudi" und Beate Schmidt kennengelernt, die beide seit Jahren ehrenamtlich in der Unterkunft tätig sind. Neben der Kinderbetreuung, in der noch weitere Ehrenamtliche mitarbeiten, finden in der Flüchtlingsunterkunft auch viele weitere Aktivitäten, wie z.B. Sprachunterricht oder die Mitarbeit in der Fahrradwerkstatt statt.

Hallo Frau Kumpmann, bitte beschreiben Sie Ihr Ehrenamt spontan mit drei Worten:

Freude bei meinem Engagement und das Gefühl der Dankbarkeit bei mir und den Kindern zeichnet diese Tätigkeit aus! Einfach präsent für die Kinder da sein.

Wie sieht Ihre Tätigkeit genau aus?

Ich übernehme mit 10-12 ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen die Kinder-/Kleinkinderbetreuung in der Flüchtlingshilfe Am Ostpark, diese findet vormittags und nachmittags statt. Meine Aufgabe besteht darin, mich mit den Kindern zu beschäftigen, mit ihnen zu spielen, zu basteln und zu singen. Damit fördern wir nicht nur die Motorik sondern tragen auch zur spielerischen Sprachentwicklung und dem sozialen Miteinander bei.

Was gefällt Ihnen denn besonders an Ihrer Tätigkeit?

Kinder waren schon immer meine Passion! Ich bin selbst in einer großen Familie aufgewachsen und durch meine Kinder bin ich auch heute noch familiär eingebunden. Nach den oft traumatischen Erlebnissen, welche die geflüchteten Kinder durchstehen mussten, ist es für mich sehr wichtig, Nähe und Wärme zu geben. Besonders viel Freude bereitet mir auch die Ausrichtung der Kindergeburtstage und die Organisation von außer Haus Aktivitäten, wie z.B. Zoobesuchen oder Karneval. Aber auch den Kindern christliche Feste wie Weihnachten oder Ostern zu erklären und diese gemeinsam zu feiern, erfreut mich sehr.

Was war Ihre Motivation hier ein Ehrenamt zu übernehmen?

Vor 2015 habe ich mich schon lange in der Gemeinde ehrenamtlich engagiert. Hier engagiere ich mich viel für Menschen mit Behinderungen. Durch die Ereignisse 2015 wurde mir einfach klar, dass ich mein Engagement noch weiter ausbauen möchte.

Resümee der FreiwilligenAgentur:

"Gudi" Kumpmann ist eine herzliche und warmherzige Frau, die mit viel Herzblut und Freude ihr Ehrenamt für Menschen in der Flüchtlingsunterkunft Am Ostpark ausübt. Sie schafft Begegnung zwischen den Kulturen, vermittelt ein Gefühl von Heimat und lebt mit ihrem Team Integration vor Ort.

 

 


Poster-Aktion

Unter dem Motto "nordwärts ist Engagement ... außer du fühlst dich zu jung oder schon zu alt!" richten die FreiwilligenAgentur und das Projekt "nordwärts" den Blick auf das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Dortmund.

Das freiwillige Engagement der Dortmunder Bürgerinnen und Bürger prägt in starken Maße den Zusammenhalt in den nördlichen Stadtbezirken, denn Engagement schafft nicht nur Gemeinschaft mit anderen Menschen sondern leistet ebenfalls einem Beitrag bei gesellschaftlichen Herausforderungen vor Ort und trägt so zur lokalen Verbundenheit bei.


Refugee Volunteer Map: Angebote in der Flüchtlingshilfe auf einen Blick- dezentral, quartiersbezogen und übersichtlich

Das Kommunale Integrationszentrum Dortmund (MIA-DO-KI) hat in Kooperation mit der FreiwilligenAgentur Dortmund und in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Ehrenamt die interaktive online Karte "Refugee Volunteer Map" entwickelt und so eine Übersicht ehrenamtlicher Angebote für Geflüchtete und Neuzugewanderte in der gesamten Stadt erstellt.

Dafür wurde eine Abfrage bei Organisationen, Verbänden und Vereinen gestartet und bestehende Angebote gesammelt. Über 120 Rückmeldungen sind eingegangen und in einer Datenbank aufbereitet worden. In der interaktiven Karte, für die die Datenbank als Grundlage dient, werden Angebote für Geflüchtete und Neuzugewanderte mit Hilfe verschiedener Kategorien (z.B. Beratungsangebote, Kleider- und Möbelspenden, Bildungsangebote) dargestellt. Neben der Karte, besteht für die Nutzerinnen ebenfalls die Möglichkeit, themenorientiert nach passenden Angebote zu suchen oder eine quartiers- und standortbezogene Suche zu starten.

Abrufbar ist die "Refugee Volunteer Map" unter der Adresse www.fluechtlingshilfe.dortmund.de

Ergänzungen sind jederzeit möglich. Wenden Sie sich hierzu bitte an Herrn Philipp Bachmann (pbachmann@stadtdo.de).


RUHRDAX'2018 in Dortmund

Der Handel auf dem Börsenparkett findet in diesem Jahr am 15. Mai 2018 erstmalig in Dortmund statt.

Damit besteht bereits zum zwölften Mal die Möglichkeit für Unternehmen, Handwerksbetriebe und Dienstleister, die sich unentgeltlich engagieren möchten, mit gemeinnützigen Institutionen, die Hilfe in bestimmten Bereichen benötigen, in Kontakt zu treten. So kann beispielsweise eine soziale Einrichtung bei einem Renovierungsprojekt oder der Entwicklung eines Flyers unterstützt werden. Wichtig ist: Geldliche Leistungen werden nicht verhandelt, direkte Fragen nach Geld sind nicht erwünscht.

Sie interessieren sich für die Veranstaltung? Haben erste Projektideen und Wünsche, die Sie gemeinsam mit einem Unternehmen in und für ihre Organisation durchführen möchten? Sie sind sich nicht sicher, wie und in welcher Form Sie sich bzw. Ihre Einrichtung auf dem RUHRDAX bestmöglich präsentieren können? Welches Ihrer Angebote ein Unternehmen motivieren könnte, Ihre Einrichtung zu unterstützen? Wie ein RUHRDAX überhaupt abläuft?

Um diese Fragen und weitere Fragen klären zu können, laden wir Sie ganz herzlich ein, zum Vorabtreffen am

20. März 2018 um 15 Uhr ins Rathaus Dortmund, Saal Rothe Erde

Aufgrund der begrenzten Raumkapazität bitten wir um eine verbindliche Anmeldung unter www.ruhrdax.de.

Flyer

 


Ehrenamt zeigt Gesicht- OGS Westhausen

Marie-Luise und Peter, aus dem Team unseres Ladenlokals, waren zu Besuch in der Offenen Ganztagsschule Westhausen. Denn auch hier können sich ehrenamtlich engagierte Menschen einbringen. So wie Frau Spiekermann (einmal in der Woche) und Herr Sickert (zweimal in der Woche), welche beide seit Jahren in der OGS Westhausen tätig sind.

Frau Spiekermann, beschreiben Sie Ihr Ehrenamt spontan mit drei Worten:

Freude, Erfolg und Bestätigung, das sind Worte, die mein Ehrenamt als Lesepatin und auch die Beweggründe meiner Arbeit gut beschreiben. Auch, wenn es oftmals schwierig ist, ein passendes Buch, das auch die Kinder anspricht zu finden, so freue ich mich doch jede Woche auf die Gruppe und vor allem über die Erfolge, die ich bei den Kindern sehe. Genauso freuen sie sich über mich, wenn ich zum Lesen komme.

Herr Sickert, was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Tätigkeit?

Bei der Hausaufgabenbetreuung begeistert es mich, die Entwicklung der Kinder zu verfolgen. Einigen Kindern, die gerade eingeschult wurden, mangelt es an grundlegenden Fähigkeiten, z.B. wie man einen Stift richtig hält. Natürlich ist es nicht immer leicht, die Aufmerksamkeit der Kinder zu wecken oder zu erhalten, da viele schon seit morgens um 7.00 Uhr in der Schule sind. Aber man bekommt von den Kindern auch sehr viel zurück!

Frau Spiekermann, was war Ihre Motivation sich bei der OGS Westhausen zu engagieren?

Ich bin zuerst in der Stadtteilbücherei in Mengede aufmerksam geworden. Dort wurden Lesepaten gesucht, welche z.B. in Seniorenheimen oder Schulen tätig werden. Da ich familiär nicht mehr so eingebunden war und eine neue Herausforderung für mich gesucht habe, habe ich mich dazu entschlossen, als Lesepatin in der OGS aktiv zu  werden.

Herr Sickert, wie sieht Ihre Tätigkeit genau aus?

Ich bin seit sechs Jahren in der OGS im Bereich der Hausaufgabenbetreuung tätig. Hier unterstütze ich die hauptamtlichen Kräfte. Dabei betreue ich Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, in einer Gruppe von 5-6 Kindern.

Unser Resümee:

Beide Ehrenamtler sind sich darin einig, dass es sich lohnt, auch nach anfänglichen Schwierigkeiten nicht aufzugeben. Denn es sind die kleinen Erfolge, die die beiden darin bestätigen weiter zu machen. Die Freude der Kinder, die jede Woche schon auf sie warten, gibt ihnen viel zurück.

 

 

Frau Spiekermann
Herr Sickert

Informationsveranstaltung rund um das Thema Ehrenamt

Viele Dortmunderinnen und Dortmunder beteiligen sich bereits engagiert und mit viel Herz und Freude. Dabei spielt die räumliche Nähe zum eignen Wohnort eine große Rolle, viele wollen ihren eigenen Stadtbezirk stärken und sich dort engagieren. Um dieses lokale Engagement zu ermöglichen, waren zur Veranstaltung am 24. Januar auch Vereine, Verbände, Gemeinden und Organisationen eingeladen sich beraten zu lassen und Ideen einzubringen, wo sich Menschen für eine gute Sache im Stadtbezirk in Zukunft engagieren können.

Die FreiwilligenAgentur expandiert

Um ehrenamtlich interessierte Bürgerinnen und Bürger mit möglichen Institutionen zusammen zu bringen, wird es ab Februar eine dezentrale Beratung direkt in Westerfilde geben. In den Räumlichkeiten des Quartiersmanagement Westerfilde Bodelschwingh wird nun jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Zeit von 15-17 Uhr zum Thema Ehrenamt beraten.

Los geht es am 14. Februar 2018!

Foto: Ralf Obernier

Internationaler Tag des Ehrenamtes 2017

Die Dortmunderinnen und Dortmunder beteiligen sich engagiert und mit viel Herz und Freude. Dies ist auch ein Ergebnis der Postkartenaktion "Ehrenamt bedeutet für mich ...". Begriffe, die immer wieder genannt wurden, haben wir am 05.12.2017 mit der Enthüllung eines großen Banners am Turm der Reinoldikirche vorgestellt. Der 55m hohe Kirchturm hat diese positive Botschaft in die Stadtgesellschaft getragen.

Gemeinsam mit dem Forum Ehrenamt des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund sagen wir DANKE an all die vielen stillen Helferinnen und Helfer in unserer Gesellschaft!

 

Foto: Violetta Stuchlik


Gewinner des Förderpreises Soziale Stadt 2017

Foto: Africa Positive/Till Barz

Die FreiwilligenAgentur freut sich gemeinsam mit Africa Positive e.V. über diese tolle Auszeichnung. Ein besonderer Dank gilt dem ehrenamtlichen Team, durch dessen engagierten und tatkräftigen Einsatz das Projekt erst möglich wird!

Um noch vielen weiteren Geflüchteten, Asylbewerbern und Neuzuwanderern die Möglichkeit zu geben, sich ehrenamtlich zu engagieren, so anderen Menschen zu helfen und gleichzeitig seine Deutschkenntnisse zu verbessern, sind aktive und aufgeschlossene Organisationen unerlässlich.

Wir freuen uns über viele neue Angebote für das Projekt und stehen gerne für Fragen oder Anregungen im Ladenlokal in der Berswordthalle zur Verfügung!

Flyer

 

 


Ehrenamt zeigt Gesicht- Flüchtlingshilfe Ostpark

Thorsten Düdder und Nico Engelkamp sind als ehrenamtliche Fußballtrainer in der Flüchtlingshilfe Ostpark tätig. So fand das Interview natürlich auch stilecht während der Trainingszeit am Spielfeldrand statt.

Wie würden Sie Ihr Ehrenamt spontan in wenigen Worten beschreiben?

"Zeit schenken, gleichzeitig Kontaktpflege und vor allem Fußball spielen mit Herzblut!"

Was gefällt Ihnen genau an dieser Tätigkeit?

"Fußball verbindet- ist ein Projekt, welches in meinen Augen Sport, Freizeit und Spracherwerb verbindet. Unser Einsatz zeichnet sich durch direkte Hilfe, aber auch wertvolle Gespräche aus. Eine Hand zur rechten Zeit reichen und mit den Flüchtlingen beim Fußballtraining soziale Kontakte fördern. Das Training lässt vieles vergessen, Freundschaften entstehen die sportlichen Erfolge bei Turnieren sind gut für das Selbstbewusstsein der Teilnehmer. Gleichzeitig werden Sprachbarrieren abgebaut.

Wie sieht Ihre ehrenamtliche Arbeit aus?

Wir treffen uns regelmäßig in der Sporthalle am Ostpark. Mittlerweile sind schon zwei Gruppen entstanden. Thorsten Düdder trainiert jeden Freitag ab 18.30 Uhr die Erwachsenen Geflüchteten, Nico Engelkamp jeden Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr die Kinder. Aber auch die Organisation kleinerer Veranstaltungen, wie dem "Rudelgucken" besonderer Spiele gehört mit dazu.

Beide freuen sich auf weitere Unterstützung durch fußballbegeisterte Mitstreiter!


Die bunte Vielfalt im bürgerschaftlichen Engagement

Was würde alles in Dortmund ohne das Ehrenamt fehlen? Gäbe es noch die unzähligen Unterstützungsanegbote für Senioren,Kinder, Wohnungslose oder kranke Menschen? Denn in all diesen Bereichen sind viele Dortmunderinnen und Dortmund regelmäßig aktiv, investieren ihre Zeit und ihr Engagement.

In diesem Jahr sind 40 Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Bereichen bei der FreiwilligenAgentur eingegangen. Die Jury stand vor der verantwortungsvollen Herausforderung, aus diesen tollen Projekten die Gewinnerorganisationen zu wählen. In den vier ausgzeichneten Kategorien spiegelt sich die bunte Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in Dortmund deutlich wieder!

Kategorie Lebensqualität und Freizeit: Die Wert-Voll gGmBH mit ihrem Tandem-Programm "DreiZeit"

Kategorie Integration: Der VKII-Ruhrbezirk e.V. mit dem Sportprogramm "SmartFit"

Kategorie Unterstützungsangebote: Die UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund mit dem Projekt "Kinderrechte"

Kategorie Nachbarschaft: Die Nachbarschaftsinitiative Ka!sern mit ihrer nachbarschaftlichen Tauschbörse
"Ich kann was!"

Foto: Dortmund-Agentur/Gaye Suse Kromer
Foto: Dortmund-Agentur/Gaye Suse Kromer
Foto: Dortmund-Agentur/Gaye Suse Kromer
Foto: Dortmund-Agentur/Gaye Suse Kromer
Foto: Violetta Stuchlik

Neues Projekt: Ehrenamt für Zuwanderer

Wir haben gemeinsam mit dem Verein Africa Positive das Projekt "Ehrenamt für Zuwanderer" vorgestellt. Ziel ist es, geflüchtete und neu zugewanderte Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen.

Durch ein ehrenamtliches Engagement können Zuwanderer zum einen die erworbenen Deutschkenntnisse im Kontakt mit Muttersprachlern anwenden und so verbessern. Zudem entspricht es dem häufig geäußerten Wunsch, sich mit einer sinnvollen Tätigkeit gesellschaftlich einzubringen.
In Sprachkursen, wie sie zum Beispiel Africa Positive e.V. anbietet, oder -cafés werden Geflüchtete und Neuzuwanderer zunächst über Idee und Möglichkeiten des Ehrenamts informiert. In einer Beratung durch die FreiwilligenAgentur erhalten die Interessierten dann konkrete Stellenangebote und die Kontaktdaten der Organisationen, die Freiwillige suchen.
Für eine erfolgreiche Aufnahme einer Tätigkeit sind ausreichende Deutschkenntnisse unerlässlich. Sind diese vorhanden, steht einem für alle Seiten gewinnbringenden Engagement nichts mehr im Wege. So wie bei der Syrerin Eva Bilal. Sie ist die erste Person, die im Rahmen des Projekts vermittelt werden konnte. Inzwischen ist sie Teil des ehrenamtlichen Teams des AWO-Seniorenbegegnungszentrum in Hörde.

M. Sondern, V. Tahtah, K. Jaschewski, E. Bilal, U. Hinse-Schnidder (v.l.n.r., Foto: V. Stuchlik)

Besuch bei der wert-voll gGmbh

Im Rahmen unserer Organisationsbesuche waren wir im im Juni 2017 zu Gast bei der wert-voll gGmbh. Frau Pöstgens und Herr Stumpf nahmen sich viel Zeit, um alle Fragen rund ums Ehrenamt in ihrer Organisation zu beantworten.

Es werden für verschiedene Aufgaben mit Kindern ehrenamtliche Helfer gesucht. Im Dietrich-Keuning-Haus und auf dem Schultenhof Dortmund laufen u. a. angeleitete Projekte zur Gartenarbeit und zum Imkern. Weiterhin können Ehrenamtliche ab 50 Jahren für zwei Kinder im Grundschulalter eine Patenschaft übernehmen und zusammen die Freizeit verbringen. Es werden von der Organisation dafür verschiedene Projekte angeboten, aber auch eigene Ideen kann man verwirklichen.

Die 2002 gegründete gemeinnützige GmbH ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und wurde 2012 mit dem Jugendkulturpreis NRW ausgezeichnet.


Ehrenamt zeigt Gesicht - Präsenzdienst St. Petri

Unsere Geschäftsführerin Karola Jaschewski und Violetta Stuchlik (Fotos) haben Wolfgang Hartwich bei seinem ehrenamtlichen Präsenzdienst in der Petri Kirche besucht und interviewt. Die Kirche: ein besonderer Ort in der Dortmunder Innenstadt, ein Ort der Begegnung, aber auch der Stille.

Wolfgang Hartwich beschreibt sein Ehrenamt spontan mit drei Worten:
„ICH BIN PRÄSENT, aber das heißt für jeden aus dem Team etwas anderes“, berichtet der Ehrenamtler. Für Wolfgang heißt es, Gespräche zu führen, Informationen über die Kirche und den historischen Altar weiterzugeben und sich auf jede neue Situation einzulassen.

Was gefällt dir besonders an dieser Tätigkeit?
„Die Vielfalt des Erlebens und in Kommunikation mit anderen Menschen zu treten.“ Für ihn ist der Präsenzdienst ein Raum der Begegnung, aber er schwärmt auch davon, wie genussvoll es für ihn ist, die Kirche einmal ganz für sich alleine zu haben und zu erleben.

Was war die Motivation sich in dem Präsenzdienst der offenen Stadtkirche St. Petri zu engagieren?
„Das waren meine eigenen Pilgerwanderungen. Auf den Wanderungen war es immer für mich ein Genuss, in offene Kirchen zu gehen und dort zu verweilen. Um das anbieten zu können, braucht man Menschen, die bereit sind, sich dafür zu engagieren. So fühlte ich mich vor sechs Jahren angesprochen, als ein Zeitungsartikel zum Präsenzdienst aufrief, und seitdem bin ich dabei. Ich habe hier nicht nur eine erfüllende Aufgabe gefunden, es haben sich auch viele private Kontakte entwickelt.“

Wie sieht der Präsenzdienst in der Praxis aus?
„Es gibt eine Gruppe von 52 Menschen, die die Öffnungszeiten abdecken. Man kann sich nach seinem persönlichen Terminkalender in den Plan eintragen und eine Zwei-Stunden-Schicht übernehmen. Ob einmal in der Woche oder einmal im Monat, bleibt jedem selber überlassen. Während der Aufsicht gilt es auch Fragen zur Kirche zu beantworten und Gespräche mit Gästen zu führen.“

Unser Resümee:
Nach zwei Stunden verlassen wir die Kirche wieder und freuen uns, dass wir die Gelegenheit bekommen haben, ein wenig mitzuerleben, was es heißt, in der Petri Kirche Präsenzdienst zu machen. Ein wirklich besonderes Erlebnis. Wir haben bei unserem Besuch gelernt, dass diese Kirche ein Ort für viele Dinge ist. Sei es ein Ort für Stille, ein Raum für ein Gespräch oder eine neue Entdeckung, die Interesse weckt. Das macht auch den Präsenzdienst zu einer sehr vielfältigen und anregenden Arbeit. Insbesondere für Interessenten mit einem hohen Kommunikationsvermögen bietet diese Tätigkeit viele Möglichkeiten – aber natürlich frei nach dem Motto: Alles kann, nichts muss.

Wolfgang Hartwich (Foto: V. Stuchlik)

Hop and top - ein Tag im Ehrenamt

Unter dem Titel „Ein Tag im Ehrenamt“ hatte das Seniorenbüro Brackel Interessierte zu einer mehrstündigen informativen Tour mit einem roten Doppeldecker-Citybus am 21. März eingeladen. Auch drei Mitglieder unseres  Teams waren dabei, um das Beratungsangebot der FreiwilligenAgentur Dortmund zu präsentieren und die Einrichtungen vor Ort besser kennenzulernen.
Rund zwanzig Personen nutzten nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück und Informationsgespräch im ev. Jakobus Gemeindehaus Wambel die Gelegenheit, sich über die Ehrenämter in den östlichen Stadtbezirken zu informieren.
Die Tour führte zum Arent-Rupe-Haus in Brackel, zur AWO-Begegnungsstätte im Marie-Juchacz-Haus in Asseln und zum Ev. Begegnungszentrum an der Johannes-Kirche in Wickede, um mit den dortigen Senioren das Mittagessen einzunehmen. Letzte Station der kurzweiligen Tour war das DRK-Begegnungszentrum Neuasseln. Auch dort wurden die vielfältigen Engagementsmöglichkeiten vorgestellt und um Unterstützung geworben. Es warten spannende Aufgaben!


Tag des Ehrenamts am 5. Dezember

Der 5. Dezember ist seit nun 20 Jahren der Internationale Tag des Ehrenamts. Die FreiwilligenAgentur hat zusammen mit dem Forum Ehrenamt den diesjährigen Aktionstag genutzt, um freiwillig Engagierte in ihren Organisationen zu besuchen und deren Einsatz zu würdigen. Wir waren zu Besuch bei der Schwimmgemeinschaft Eving e.V., dem Mütterzentrum Dortmund und dem Seniorenbüro Aplerbeck. Als kleines Dankeschön wurden Blumen und Urkunden überreicht. Der Aktionstag fand in Kooperation mit den Agenturen in Hagen, Schwerte, Unna und Witten statt, die in ihren Städten unterwegs waren, um Danke zu sagen. Die anschließende Berichterstattung in den lokalen Tageszeitungen hat noch zusätzlich dazu beigetragen, auf das für die Gesellschaft so unverzichtbare Engagement vieler Menschen aufmerksam zu machen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank allen Ehrenamtlichen, die sich an so vielen Stellen für andere einbringen!


Ehrenamt zeigt ein Gesicht - Rehaklinik am Rombergpark

Unsere Kollegin Conny Ungermann hat die Ehrenamtliche Bärbel Kassebeer zu ihrer Motivation interviewt, sich zu engagieren. Gebeten,  das Ehrenamt in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen, antwortete Frau Kassebeer mit "Zeit schenken, Herz der Dankbarkeit, Helfen mit Freude".

Das ist die Motivation von Bärbel Kassebeer, sich ehrenamtlich in der Johanniter Rehaklinik Dortmund Rombergpark zu engagieren.
„Was gefällt Ihnen gerade bei dieser Tätigkeit?“ 
"Wenn beim Einsatz von Hilfe, sei es durch ein Gespräch, eine Handreichung oder nur Zeit schenken die pflegebedürftigen  Menschen ein Lächeln als Dank zurückgeben."
„Was war Ihre Motivation, dort ehrenamtlich mitzuarbeiten?“
"Das war ein glücklicher Zufall, meine Mutter wohnt in dem benachbarten Pflegeheim und ich habe da auch schon immer gerne geholfen. Durch Kontakte zur Rehaklinik wurde ich angesprochen, ob ich mich als Teamleiterin einbringen könnte. Das Team besteht momentan aus sechs Ehrenamtlichen. Meine Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut!"


Auszeichnung der bagfa

Auf der Jahrestagung der bagfa (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen) wurde am 07. November der Innovationspreis für Freiwilligenagenturen verliehen. Für das Projekt "Mach mit" erhielten wir mit der Freiwilligenzentrale Hagen ein Preisgeld in Höhe von 750 €. Ziel des Projekts ist die gemeinsame regionale Öffentlichkeitsarbeit für das bürgerschaftliche Engagement.


Projekt EINWEG in der Flüchtlingshilfe

Das von der Studentin Meike Bredendiek initiierte Fotoprojekt EINWEG rückte den Blickwinkel von Flüchtlingen, die in unserer Stadt leben, in den Mittelpunkt. Wie sehen sie Dortmund? Welche Plätze gefallen ihnen besonders gut? Wie wirkt die für uns alltägliche Umgebung auf jemanden, der neu hier ist, der aus einer anderen Kultur kommt, der unfreiwillig diesen EIN(en) WEG nach Deutschland auf sich nehmen musste?

Im Juni dieses Jahres wurden rund 60 Bewohner der Einrichtungen Haus Husen, Landhaus Syburg und der Kommunalen Unterbringungseinrichtung Lütgendortmund (alle von European Homecare betrieben) und den Schiffen im Schmiedinghafen (Betreiber: Caritasverband Dortmund e. V.) mit Einwegkameras ausgestattet, um Dortmund zu erkunden und ihre Eindrücke festzuhalten. In der Ausstellung, die vom 28. bis 30. Oktober in der Nordstadtgalerie stattfand, erhielten die Besucher die Möglichkeit, einige der Fotografen kennenzulernen, die Fotos zu betrachten und gegen eine Spende zu erwerben. Der Erlös kommt nun dem Caritasverband Dortmund und den drei Einrichtungen von European Homecare zugute.


Verleihung Preis Engagement anerkennen 2016

Wie in den vergangenen Jahren fand die Verleihung des Preises Engagement anerkennen im Dortmunder Rathaus statt. Am Abend des 19. September wurden drei der 21 Organisationen, die sich in drei Kategorien mit einem Projekt der Flüchtlingshilfe beworben hatten, ausgezeichnet. Dem Förderverein Interkulturelle Waldorfinitiativen im Ruhrgebiet e.V., dem VMDO e.V. und Train of Hope e.V. überreichte Oberbürgermeister Ullrich Sierau einen Scheck über 1000 € sowie eine Urkunde des Trägervereins der FreiwilligenAgentur. Die Gewinner überzeugten und überzeugen wie alle teilnehmenden Projekte mit herausragendem Engagement.

Michael Taranczewski, Ausschussvorsitzender für Soziales, Arbeit und Gesundheit, hielt die Laudationes. Er war ebenso Teil der Jury wie Aysun Tekin, Vorsitzende des Integrationsrats, Karin van Dyk, stellvertretende Chefredakteurin Radio 91.2, und Uwe Samulewicz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund.

Das Ziel des Wettbewerbs, die Anerkennungskultur bürgerschaftlichen Engagements zu fördern und noch mehr Menschen motivieren, sich ehrenamtlich einzubringen, dürfte auch in diesem Jahr wieder erreicht worden sein. 

Bild: Thomas Kampmann
Teilnehmer Engagement anerkennen 2016

Aktionstag "Bunte Vielfalt im Ehrenamt"

Am 29. Juni 2016 fand der Aktionstag „Bunte Vielfalt im Ehrenamt“ in den Innenstädten von Schwerte, Hagen, Witten und Dortmund statt. Die Freiwilligenagenturen aus den beteiligten Städten gaben Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Aktion einen Anstoß zum eigenen Engagement im Ehrenamt. Viele Menschen verspüren den Wunsch, sich ehrenamtlich einzubringen, haben aber noch keine Idee, wo und wie sie ihren Platz finden können. Sich über die vielfältigen Möglichkeiten zu informieren, dazu bot sich am Aktionstag bei zahlreichen Gesprächen für Interessierte ausreichend Gelegenheit.

Foto: S. Schütze
Gruppe in der Dortmunder Innenstadt mit Collagen

Freiwilligenagenturen bereiten Aktionstag vor

Am 29. Juni ist der nächste Aktionstag der Freiwilligenagenturen aus der Region geplant: „Bunte Vielfalt im Ehrenamt“. Mit diesem übergreifenden Thema wollen die FreiwilligenAgentur Dortmund, das Forum Ehrenamt, Börse Schwerte, die Freiwilligenzentrale Hagen und Focus Witten erneut auf ihre Arbeit aufmerksam machen.

Der Projektraum „offene antworten“ hat den Freiwilligenzentren für die kreative Gestaltung des „Walking act“ Collagen mit verschiedenen Szenen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten von den Agenturen NEOVAUDE zur Verfügung gestellt. Dort wurde nun mit viel Kreativität gebastelt, was vier Wochen später durch die Innenstädte getragen werden soll.  

Foto: Stephan Schütze
Gruppe beim Basteln der Collagen

Leitfaden für Ehrenamtliche und Freiwillige in der Flüchtlingshilfe vorgestellt

Einen gemeinsamen Leitfaden für alle in der Flüchtlingshilfe tätigen Ehrenamtlichen und freiwilligen Helfer in Dortmund stellten jetzt die Ehrenamtskoordinatoren von Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Parität, Deutschem Roten Kreuz und der Freiwilligenagentur Dortmund vor.

Durch den gemeinsamen Leitfaden der Arbeitsgemeinschaft wird sichergestellt, dass alle in der Flüchtlingshilfe eingesetzten Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe zukünftig eine Grundschulung erhalten, bevor sie ihre Arbeit aufnehmen.
Gleichzeitig wird sichergestellt, dass sich die ehrenamtlich Tätigen auch bei anderen Trägern in der Flüchtlingshilfe engagieren können. Die Schulungsmaßnahmen werden von allen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Dortmund anerkannt.
Zukünftig wird jeden Monat ein Einführungs- und Schulungskurs für engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren wollen, stattfinden.
Darüber hinaus ist geplant, auch Fortbildungen und einen Austausch der Helferinnen und Helfer verbandsübergreifend anzubieten.

Die Stadt Dortmund begrüßt den von der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände vorgelegten Leitfaden für Ehrenamtliche und Freiwillige in der Flüchtlingshilfe und sieht darin einen wichtigen Baustein zur Weiterentwicklung der Ehrenamtsarbeit in den Einrichtungen.

Damit wird erreicht, dass alle Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe eine gemeinsame Basis haben und Ehrenamtliche Flüchtlinge, auch wenn Sie innerhalb Dortmunds umziehen, begleiten können und ihr Engagement auch in anderen Einrichtungen der Flüchtlingshilfe fortsetzen.

Den Leitfaden finden Sie hier.


Herzlicher Dank am Internationalen Tag des Ehrenamts

Seit 1986 ist der 5. Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes. Ziel ist die Anerkennung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements. In diesem Jahr hat sich die FreiwilligenAgentur Dortmund eine kleine Bastelaktion einfallen lassen.
Mit einem Herz aus über hundert Teelichten in Papiertüten und einem beleuchteten "Danke" sagte die FreiwilligenAgentur den vielen Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen ehrenamtlich engagieren, vor der Berswordt-Halle herzlich danke.

Foto: Stephan Schütze

FreiwilligenAgentur Dortmund verleiht Preis Engagement anerkennen 2015

Am Abend des 14.09.15 fand im Dortmunder Rathaus die diesjährige Preisverleihung des Wettbewerbs der FreiwilligenAgentur „Engagement anerkennen“ statt. In diesem Jahr stand das Thema "kulturelles Engagement in Dortmund" im Fokus.

Der Preis, der bereits zum siebten Mal verliehen wurde, soll die Anerkennungskultur bürgerschaftlichen Engagements fördern und noch mehr Menschen motivieren, sich ehrenamtlich einzubringen.
Nach Eröffnung durch den Kinderchor der Diesterweg-Grundschule erhielten alle teilnehmenden Projekte vor etwa 180 Gästen aus der Hand von Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau eine Urkunde. Die Sieger der drei Kategorien „Vor Ort“, „Offene Bühne“ und „Zugänge schaffen“ konnten sich zusätzlich über einen Scheck in Höhe von 500 € und ein Nashorn im Design der FreiwilligenAgentur freuen: Die KulturMeileNordstadt e. V. mit "Mauergalerie Weißenburger Straße", der sweetSixteen-Filmclub mit dem gleichnamigen sweetSixteen Kino und KINDERGLÜCK Dortmund e. V. mit dem Projekt "Kultur und Sport". 

Die Jury bestand aus der Bürgermeisterin Birgit Jörder, dem Manager des Balletts  Tobias Ehinger und Annie Sarfeld (proKultur e. V.), die Antje Geiß vom Stadtanzeiger vertrat. Alle Jurymitglieder lobten in ihren Laudationes die große Kreativität der Projekte und betonten die besondere Bedeutung für das gesellschaftliche Leben der Stadt. Eine Einschätzung, die für alle von ehrenamtlicher Arbeit getragenen Projekte des Wettbewerbs gleichermaßen gilt, wie Frank Ortmann, der erste Vorsitzende des Vereins zur Förderung der freiwilligen Tätigkeit in Dortmund, in seiner Ansprache feststellte. Ortmann bedankte sich zudem bei den Akteuren für die große Engagementsbereitschaft, die auch in der aktuellen Flüchtlingshilfe offenkundig werde, sowie bei Karola Jaschewski, der Leiterin der FreiwilligenAgentur Dortmund, für die Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs.    
Die gelungene Preisverleihung „Engagement anerkennen – kulturelles Engagement in Dortmund“ endetet mit Musik der Sängerin und Pianistin Lena Danai.

Foto: Gaye Suse Kromer

Aktionstag "Mach mit!"

Die FreiwilligenAgentur Dortmund, das Forum Ehrenamt der evangelischen Kirche, die Börse Schwerte, Focus aus Witten und die Freiwilligenzentrale Hagen haben am 22. April in Kooperation den Aktionstag "Mach mit!" an vier verschieden Standorten veranstaltet.

Bunte große „Treff-Punkte“ boten den Rahmen, um zum Beispiel über die Chancen des Ehrenamtes zu sprechen und auf die Frage „Wie kann ich mich engagieren?“ eine Antworten zu finden. Auf der Reise durch die Innenstädte wurden zahlreiche anregende und informative Gespräche mit interessierten Passanten geführt. Durchgehender Tenor: Vielen Menschen halten das bürgerschaftliche Engagement für den Kitt der Gesellschaft, denn bürgerschaftliches Engagement stärkt den Zusammenhalt!

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Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand

Die FreiwilligenAgentur berät Menschen, die auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit sind. Mit ihrer Arbeit ist sie Bindeglied zwischen Organisationen, Vereinen und potentiellen Ehrenamtlern. Sowohl während der Öffnungszeiten, als auch zu individuell vereinbarten Terminen bietet die FreiwilligenAgentur eine umfassende Beratung an. Auch für Frauen und Männer, die sich Gedanken darüber machen, wie sie die Phase nach dem aktiven Arbeitsleben gestalten.

Auch im Ladenlokal in der Bersworthalle arbeiten zehn ehrenamtliche Mitarbeiter regelmäßig mit. Für viele von Ihnen hat die ehrenamtliche Tätigkeit erst nach dem Erwerbsleben begonnen. Aus eigenen Erfahrungen und durch viele Gespräche hat das Team der FreiwilligenAgentur sich entschieden, einmal pro Monat eine Beratung speziell für Menschen zu machen, die sich aus dem Erwerbsleben bald verabschieden. Die FreiwilligenAgentur will  darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sich vor dem Ende des Erwerbslebens damit zu befassen, wie denn die Phase danach aussehen soll.  Genau wie man sich lange vor Renteneintritt damit befasst, wie die eigene finanzielle Situation sein wird, müsste man sich eigentlich auch umfassend damit beschäftigen, was man nach dem Arbeitslebens so den ganzen Tag tun will.

Jeden ersten Montag im Monat findet nun eine Beratung für Menschen in dieser Lebensphase statt:

von 10:00 bis 15:00 Uhr im Ladenlokal der FreiwilligenAgentur in der Berswordt-Halle  

Ladenlokal FreiwilligenAgentur Dortmund
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Aktionstag "Ehrenamt ist Herzenssache"

Ende August 2014 lautete das Motto des Aktionstags "Ehrenamt ist Herzenssache"! Mit diesem übergreifenden Thema machten die FreiwilligenAgentur Dortmund, das Forum Ehrenamt, die Börse Schwerte und die Freiwilligenzentrale Hagen erneut auf ihre Arbeit aufmerksam.

Zwischen 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr fanden Walking Acts durch Schwerte, Hagen und Dortmund statt. Bei der regional übergreifenden Aktion kam es zu zahlreichen Gesprächen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf diese Weise über die große Vielfalt an unterschiedlichen Möglichkeiten des Engagements informieren konnten.

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"Ehrenamt ist das Salz in der Suppe"

Mit dem Aktionstag „Ehrenamt ist das Salz in der Suppe“ machte die FreiwilligenAgentur Dortmund, das Forum Ehrenamt, die Börse Schwerte und das Freiwilligenzentrum Hagen auf ihre Arbeit in den Innenstädten aufmerksam.
Es wurden in Schwerte, Hagen und Dortmund an der Reinoldikirche verschiedene Organisationen zusammen mit den FreiwilligenAgentur Suppe verteilt und beim Tischgespräch hatten alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich über das Ehrenamt zu informieren und auszutauschen. Auch Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, die Malteser und die Suppenküchen nutzten diesen Tag, um ihre vielfältigen Engagementaufgaben vorzustellen.
Mit dieser Veranstaltung sollten interessierte Bürgerinnen und Bürgern für ehrenamtliches Engagement gewonnen werden. Viele Menschen wollen sich für unsere Gesellschaft in vielfältiger Form einbringen. Oft fehlen aber fundierte Informationen rund ums Ehrenamt, passende Ansprechpartner oder ein Impuls.
Der Aktionstag gab Dortmunderinnen und Dortmunder einen konkreten Anstoß zum eigenen Engagement. Das Thema bürgerschaftliches Engagement wurde in den Fokus gerückt und verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt. Weitergehende Beratung konnte direkt vor Ort vermittelt werden. Freiwilliges Engagement bedeutet immer zu geben und zu nehmen, sich freiwillig in sozialen, kulturellen und politischen Bereichen zu engagieren. Es bedeutet für viele Menschen eine Bereicherung der persönlichen Lebensgestaltung und bietet auf der anderen Seite die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung.

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1000 Luftballons zum "Tag des Ehrenamtes"

Bürgerschaftliches Engagement hält unsere Gesellschaft in starkem Maße zusammen und ist und bleibt Ehrensache genauso gehören auch Dank und Anerkennung zu dieser Kultur dazu. Im Ehrenamt besitzt die Anerkennungskultur einen besonderen Stellenwert.

Ehrenamtliche engagieren sich ohne Vergütung mit viel Einsatz und Kreativität. Sie bringen zumeist ganz eigene Motive und Bedürfnisse mit, berichten von dem persönlichen Zugewinn und besonderen Erlebnissen. 1000 Luftballons haben am 05. Dezember die FreiwilligenAgentur Dortmund, Schwerte, Hagen und Witten zeitgleich über vier Städten steigen lassen. "Ehrenamt macht das Leben bunter" heißt die Aktion der Freiwilligenagenturen. Anlass ist der "Tag des Ehrenamtes". Jeder Luftballon steht als Dankeschön für all die Menschen, die sich tag, täglich engagieren, mitgestalten und sich für andere einsetzten.

Die Ballons stiegen um 14:00 Uhr - in Dortmund auf dem Friedensplatz, in Schwerte, in Hagen am Volkspark und in Witten auf dem Marienplatz auf. Jeder Luftballon trägt die Karte "Ehrenamt macht das Leben bunter" und fordert die Finder auf, schöne, lustige oder auch kuriose Geschichten zum Thema Ehrenamt an Engagement-im-Pott@gmx.de zu senden.

Ballonstart auf dem Friedensplatz
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