Anerkennungskultur

Internationaler Tag des Ehrenamtes

Am Sonntag den 05. Dezember 2021 ist wieder der „Internationale Tag des Ehrenamtes“.

Jedes Jahr wird mit diesem Gedenk- und Aktionstag, die Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements zum Ausdruck gebracht. So wird sowohl in den gemeinwohlorientierten Organisationen als auch bei öffentlichen Ehrungen den Engagierten ein großer Dank ausgesprochen.

Weitere Informationen finden Sie hierHier gehts zum Digitalen EhrenamtsmarktDas gemeinsame Grußwort des Oberbürgermeisters und des ersten Vorsitzenden der FreiwilligenAgentur finden Sie hier

Zusätzliche Förderung im Rahmen des Förderfonds 2021 möglich

Im Rahmen der Anerkennungskultur des Ehrenamtes in Dortmund sind bei der FreiwilligenAgentur zum zweiten Stichtag des Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement insgesamt 42 Anträge in einer Gesamtsumme von fast 30.000 Euro eingegangen.

Der Beirat, bestehend aus Vertreter*innen der Stadt, Wohlfahrtsverbänden und dem Sportbereich, konnten entsprechend der Förderbedingungen alle Anträge bewilligen und so gemeinnützige Vereine aus verschiedensten Bereichen, wie Migrantenselbstorganisationen, Kunst und Kultur, Sport und sozialen Einrichtungen fördern. Schwerpunkt der beantragten Fördermittel bildete, wie auch in den letzten Jahren, der Baustein der Anerkennungskultur und Wertschätzung, auch Fortbildungen und Qualifizierungen mit verschiedenen Schwerpunkten werden für dieses Jahr noch geplant.

Aktuelle beginnen viele Organisationen optimistisch mit der Planung für das zweite Halbjahr 2021. Um das Ehrenamt und vor allem den Start neuer Projekte in unserer Stadt zu stärken, zu fördern und zu motivieren, hat der Beirat aufgrund noch zur Verfügung stehender Mittel beschlossen, eine weitere Förderrunde zu eröffnen:

So haben gemeinnützige Vereine und Organisationen in diesem Jahr einmalig die Möglichkeit im Rahmen des Förderfonds für Anerkennungskultur einen zusätzlichen Zuschuss für neue ehrenamtliche Projekte in Höhe von max. 1000€ pro Einrichtung zu erhalten. Für Maßnahmen wie Qualifizierungen, Auftaktveranstaltungen oder zur Gewinnung neuer Ehrenamtlicher können Mittel bei der FreiwilligenAgentur beantragt werden.

Stichtag, bis zu welchem der Antrag bei der FreiwilligenAgentur eingegangen sein muss, ist der 30.06.2021.

Für Fragen und Beratung steht Iris Wolniewicz unter der Nummer 0231 50 29616 zu Verfügung.

Das Dortmunder Modell der Anerkennungskultur 2020- Rückblick

Im Rahmen der Förderung der Anerkennungskultur standen in 2020 Fördergelder in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung. Zum größten Teil wurden Qualifizierungen im Bereich der Digitalisierung und Dankeschön-Aktionen von Dortmunder Organisationen beantragt und bewilligt.

Fast 80 Anträge sind bei der FreiwilligenAgentur eingegangen. Die Gesamtförderung kam im zurückliegenden Jahr über 6.000 Ehrenamtlichen zugute.

Auch die Ehrenamtsnadel konnte in 2020 wieder vergeben werden. Als Dankeschön und als Wertschätzung für ihren gesellschaftlichen Einsatz haben sich 422 Ehrenamtliche über diese Auszeichnung gefreut. Die Nadel wird von den Ehrenamtlichen als besondere Wertschätzung wahrgenommen und motiviert weiterzumachen, berichteten viele von ihnen.

Zahlen und Fakten im Überblick

Aktuelle Situation

Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf Hinweisen, dass geplante Projekte/Veranstaltungen (wie z.B. Fortbildungen oder Helferfeste) aus dem Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement, welche ursprünglich für das erste Halbjahr 2020 angesetzt waren, aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus verschoben werden können.

Hierfür reicht ein kurzer Vermerkt, welchen Sie uns gerne per Mail zukommen lassen können!

Aktuelles

Nachdem das Dortmunder Modell zur Förderung der Anerkennungskultur im März vom Rat der Stadt Dortmund verabschiedet wurde, konnten bisher 131 Ehrenamtskarten vergeben werden. Bislang sind in Dortmund 35 Vergünstigungsgeber eingeworben worden.

Auch der Förderfonds zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements wurde von den Organisationen und Vereinen gut angenommen. In der ersten Förderphase wurden 12.050,00 Euro bewilligt. Viele Organisationen nutzen die Förderung, um Helferfeste für die Ehrenamtlichen in ihren Organisationen durchzuführen und zu finanzieren. Noch bis zum 15. September 2019 können gemeinnützige Träger wieder für drei unterschiedliche Förderbereiche Mittel beantragen.

Die ersten 10 Engagementnachweise wurden beantragt, eine Möglichkeit das ehrenamtliche Engagement zu dokumentieren.

Ab September können nun auch die Ehrenamtsnadeln von Trägern an ihre Ehrenamtlichen verliehen werden. Menschen, die sich besonders zuverlässig, langjährig oder kreativ engagieren, können mit dieser Nadel ausgezeichnet werden. Bislang wurden bereits 100 Nadeln bei der FreiwilligenAgentur beantragt.

Die aktuelle Abfrage zum Stichtag 15.08.2019 ist hier zu finden. Eine Übersicht der aktuellen Vergünstigungsgeber finden Sie hier.

Konzept zur Förderung der Anerkennungskultur im Ehrenamt- Das Dortmunder Modell

Der Rat der Stadt Dortmund hat am 28.03.2019 das „Konzept zur Förderung der Anerkennungskultur- Das Dortmunder Modell“ beschlossen.

Um das ehrenamtliche Engagement der Dortmunder Bürgerinnen und Bürger nachhaltig anzuerkennen und wertzuschätzen, hat der Verein zur Förderung der freiwilligen Tätigkeit in Dortmund e.V. ein weitreichendes Konzept zur Förderung der Anerkennungskultur ausgearbeitet und geht hiermit auf die unterschiedlichen Bedarfe der Freiwilligen ein.

Zu den Bausteinen des Konzeptes gehören:

  • die Einführung der Ehrenamtskarte NRW
  • die Einrichtung eines Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement
  • sowie die Bereitstellung weiterer Instrumente zur Wertschätzungskultur.

Das umfassende Dortmunder Modell berücksichtigt mit der Einführung der Ehrenamtskarte zum einen die Wertschätzungskultur der Menschen, die sich in überdurchschnittlichem Maße ehrenamtlichen einsetzen, zum anderen wird durch den Förderfonds die strukturelle Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in den Vereinen und Verbänden gestärkt. Darüber hinaus werden auch die Menschen gewürdigt, die sich mit geringerem Zeitaufwand für die Stadtgesellschaft einsetzen.